So schlafen Sie besser

Tipps für eine erholsame Nacht

Ob Kräutertee, ätherische Öle oder die richtigen Farben im Schlafzimmer: Mit unseren Schlummerideen können Sie bestimmt gut schlafen.

Ins Bett kuscheln, die Augen schließen und morgens frisch und munter aufwachen: Solche entspannten Nächte bleiben für viele Menschen ein Traum. Stattdessen suchen sie abends vergeblich den Schlaf oder wälzen sich nachts wach von einer Seite auf die andere. Viele Schlafprobleme sind hausgemacht und lassen sich lösen:

Ein Ort der Entspannung: das Schlafzimmer

Lärm, Stress und Hektik haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Sie bleiben am besten vor der Tür. Damit der Schlaf tatsächlich der Entspannung und Regeneration dient, sollte das Schlafzimmer rundherum gemütlich eingerichtet sein. Störquellen wie noch nicht ausgepackte Umzugskartons haben dort nichts zu suchen. Stattdessen sollten Matratze, Möbel, Farbe und Licht ein harmonisches Raumkonzept bilden, das Sie beim Einschlafen in eine ruhige Traumwelt begleitet.

Beruhigende Farben: Naturtöne zum Schlummern

Violett, Blau oder Naturtöne wie Grün und Braun wirken beruhigend bzw. strahlen eine behagliche Atmosphäre aus. Wer sein Schlafzimmer in diesen „schlaffördernden“ Farben streicht und mit Textilien in passenden Tönen dekoriert, gestaltet sich seine persönliche Wohlfühlzone. Auch Weiß eignet sich für Schlafräume, weil es den Raum stilvoll und elegant erscheinen lässt.

Es werde Dunkel: Optimale Lichtverhältnisse

Hell und Dunkel beeinflussen die innere Uhr. Wer oft schlecht einschläft, sollte mindestens eine halbe Stunde vorm Insbettgehen die Dämmerung einleiten: Ziehen Sie die Vorhänge zu oder lassen Sie das Rollo runter und schalten Sie grelle Lampen aus. Bei der Wahl der Lichtquelle empfehlen sich fürs Schlafzimmer Wand- und Stehleuchten sowie Seil- und Stangensysteme mit LED-Leuchten. Tipp: Für ein wohliges Ambiente können Sie außerdem Bett, Schrank und Spiegel mit einer Lichtquelle ausstatten.

Kühl oder warm? Die richtige Temperatur

Welche Temperatur in den Schlafräumen optimal ist, hängt vom persönlichen Empfinden ab. Allgemein gilt, dass es sich in kühlen und gut gelüfteten Räumen besser schlafen lässt. Als Faustformel gelten 16 bis 19 Grad, zugedeckt wird sich z. B. mit einer Daunendecke. Im Sommer genügt als Zudecke eine Seidenauflage oder ein Baumwolllaken. Vor allem Nacktschläfer sollten sich immer zudecken, weil der Körper nachts schwitzt und dadurch auskühlt.
Die passende Matratze: Voraussetzung für lange Nächte
Bei der Wahl der Matratze sollten Sie Ihre Statur, eventuelle Allergien oder Rückenprobleme berücksichtigen. Außerdem ist ein gründliches Probeliegen im Geschäft unerlässlich. Wichtig ist, dass Sie sich auf dem neuen Stück wohl fühlen. Und das nicht nur für ein paar Stunden, sondern eine ganze Nacht. Mit der Matratze harmonieren sollten Lattenrost und Bettgestell.

Abendliche Rituale: Entspannt in den Schlaf

Wenn Sie immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehen, schaltet der Körper automatisch in den Schlummermodus. Verstärkt wird dieser Effekt durch Rituale: Schmökern Sie im Bett in einem Buch oder hören Sie ein paar Kapitel eines Hörbuchs. Noch schnell auf dem Smartphone oder dem Tablet die E-Mails checken oder in den sozialen Netzwerken lesen, ist übrigens genauso schädlich wie Fernsehgucken kurz vor dem Zubettgehen. Schalten Sie die elektronischen Medien mindestens eine halbe Stunde vor der Schlafenszeit aus.

Gutes für Körper und Seele: Düfte und Nachttrunk

Düfte beruhigen und entspannen. Nach einem aufregenden Tag können ein Aromabad oder Duftlampen beim Runterschalten helfen. Beruhigend wirken beispielsweise Lavendel, Sandelholz und Vanille. Zitrusnoten aus Bergamotte und Orange heben die Stimmung und fördern den Stressabbau. Einen ähnlichen Effekt auf den Körper hat ein warmer Schlummertrunk etwa ein Becher heiße Milch mit Honig, ein Kakao oder eine Tasse Kräutertee aus Baldrian, Hopfen und Melisse.