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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Auf Wasser gebettet

Schlafen im 21. Jahrhundert

Eine vorgewärmte Matratze, keine Druckpunkte beim Liegen und eine lange Lebensdauer: Ein modernes Wasserbett hat viele Vorteile. Aber auch einige Nachteile wie die laufende Kosten, eine regelmäßige Pflege und ein hohes Gewicht.

Dass es sich auf Wasser sehr bequem schlafen lässt, ist keine neue Erfindung. Bei einigen Naturvölkern in Südamerika und Afrika ist das Wasserbett sogar schon seit Jahrtausenden bekannt. Tagsüber dienten einfache Behälter aus Ziegenhäuten als Wasserreserve – und abends als warme Unterlage, da das Wasser die Sonnenhitze gespeichert hatte.

Individuelle Härtegrade

Das Prinzip ist gleich geblieben, doch bietet das Wasserbett des 21. Jahrhunderts natürlich wesentlich mehr Komfort. So bestehen moderne Matratzen beispielsweise häufig aus mehreren Kammern und in das Wasser eingelegte Vliesmatten, wodurch sie sich individuell an das Körpergewicht ihres Besitzers anpassen lassen. Schwierig wird es, wenn zwei Leute mit unterschiedlichem Gewicht das Wasserbett nutzen – und noch dazu beide nicht immer gleichzeitig im Bett liegen. Aber auch hierfür gibt es heutzutage Lösungen: Einige Hersteller haben spezielle duale Systeme, die aus zwei Matratzen verschiedener Härtegrade bestehen, im Programm.

Neue Matratze, altes Bettgestell

Ob ein oder zwei Matratzen, beim Wasserbett gehört – wie bei jedem anderen Bett auch – ein Rahmen dazu. Tipp: Sie möchten gerne in einem Wasserbett schlafen, aber Ihr altes Bettgestell weiter nutzen? Viele Hersteller bieten Einbauwasserbetten an, die mit nahezu jedem Bettgestell kompatibel sind. Neben dem Rahmen benötigen Sie ein Heizsystem, das in der Regel auf dem Rahmen liegt und rund um die Uhr betrieben wird, sowie eine Pumpe, die überflüssige Luft absaugt. Außerdem sollte das Wasser in der Matratze regelmäßig mit einem Conditioner präpariert werden, der die Keimbildung verhindert. Die Hersteller empfehlen zudem, dass die äußere Hülle der Matratze mehrmals im Jahr mit einem Vinylpfleger behandelt wird, damit sie flexibel bleibt und nicht porös wird.

Laufende Kosten einkalkulieren

Wer überlegt, sich ein Wasserbett zu kaufen, sollte also unbedingt den Stromverbrauch und Pflegeaufwand einkalkulieren. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Gewicht. Denn ein Doppelbett bringt es leicht auf 900 Kilogramm – weswegen ein Wasserbett immer auf stabilem Betonboden stehen sollte. Aufgepasst: Ein ausgebauter Dachboden ist also in der Regel nicht der geeignet Standort für ein Wasserbett.

Entspannende Wärme

Für ein Wasserbett spricht die lange Lebensdauer dieses Systems. Während herkömmliche Matratzen oft nach acht Jahren ausgedient haben, halten Wasserbetten häufig bis zu 15 Jahre. Liebhaber der mit Wasser gefüllten Matratze schwören zudem auf den hohen Komfort, da das bewegte Wasser eine druckfreie und bequeme Lage ermöglicht. Darüber hinaus schlafen viele Wasserbett-Benutzer schneller als in einem herkömmlichen Bett ein, weil die Wärme entspannend wirkt. Auch kann das Wasserbett aus medizinischen Gründen ratsam sein – zum Beispiel bei Rheuma oder Rückenerkrankungen.

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