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Tipps & Trends

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Einrichtungstipps für Tierbesitzer

Ledersofa, Couchtische aus Glas, schützende Hussen, kurzvelourige Teppiche und Parkett aus Hartholz: Wer mit Tieren unter einem Dach lebt, sollte scharfe Zähnen und Krallen beim Möbelkauf einplanen.

Ob Hund, Katze, Meerschweinchen oder Wellensittich, viele Menschen fühlen sich erst mit einem Haustier richtig wohl in ihrer Wohnung. Der pelzige, gefiederte oder geschuppte Kamerad hilft dabei, nach einem stressigen Tag zu entspannen und bringt seelisches Ungleichgewicht wieder ins Lot.

Wohnung tiergerecht einrichten

Doch neben den schönen Aspekten hat das Leben mit einem Tier auch seine Schattenseiten – zum Beispiel, wenn seine Zähne tiefe Löcher im Fernsehsessel hinterlassen oder seine Krallen den geliebten Coachtisch ruinieren. Unser Rat: Ärgern Sie sich nicht allzu lange darüber und  stecken Sie stattdessen Ihre Energie in die Auswahl „tiergerechter“ Möbel. Wer klug ist, tauscht Sofa, Sessel und Co. aus, bevor der neue Freund einzieht.

Gut zu reinigen: Leder

Bei Polstermöbeln gilt: Wenn Hund oder Katze bei Ihnen wohnen, sind Sie mit Bezugsstoffen aus Leder oder Mikrofasern gut bedient. Beides lässt sich gut von Tierhaaren reinigen und lädt den Vierbeiner in der Regel nicht dazu ein, seine Krallen am Sofa auszuprobieren. Allerdings finden viele Vierbeiner Leder weniger gemütlich. Eine Husse aus robustem Stoff (z. B. Leinen) oder eine Decke schaffen Abhilfe.

Ein eigener Platz zum Dösen

Trotz des einladenden Platzes auf dem Sofa sollten Hund und Katze ihre eigenen Schlafplätze haben, die als Rückzugsmöglichkeit dienen. Ein Weidenkorb oder eine ausgediente Matratze sind oft willkommene Plätze zum Dösen. Katzen sollten darüber hinaus noch mehrere gemütliche Schlupfwinkel haben, in denen sie sich verstecken können. Tipp: Verteilen Sie kleine Flickenteppiche auf dem Boden und hängen Sie eine Decke über Sessel oder Bett, so dass sich die Katze darunter verstecken kann.

Kratzer oder Bissspuren schnell entfernen

Auch bei Tischen und Schränken gibt es „tiergerechte“ Vertreter. Harte Materialien wie Glas oder Metall sind beispielsweise wenig einladend für Krallen und Zähne. Soll es Holz sein, entscheiden Sie sich am Besten für Harthölzer oder furniertes Holz und Mattlack. Das hält kratzende Pfötchen besser aus, bzw. macht nicht jede Schramme sofort sichtbar. Hartnäckig kratzende Vierbeiner halten Sie unter Umständen ab, indem Sie die gefährdeten Stellen mit Alufolie überziehen. Darüber hinaus sollten Sie – sofern das möglich ist – kleine Kratzer schnell beseitigen, indem Sie die Stelle leicht anschleifen und polieren. Denn Krallen- oder Bissspuren animieren Wiederholungstäter.

Pflegeleichte Böden auswählen

Als Fußboden eignen sich in einer Wohnung mit Tieren kurzvelourige Teppiche. Hier lassen sich die Haare relativ leicht aufsaugen und Flecken sind ebenfalls gut zu entfernen. Wer sich für Laminat oder Parkett entscheidet, sollte auch hier Hartholz wie z. B. Eiche wählen. Gute Dienste erfüllt zudem eine sorgfältige Versiegelung des Parketts. Nachteile des glatten Bodens: Haare und Staub fliegen stärker als bei Teppichen umher – was besonders Allergikern schadet. Zudem müssen junge Hunde oft erst lernen, auf dem glatten Untergrund zu laufen.

Aufgepasst bei giftigen Zimmerpflanzen

An Ihre kleinen Lieblinge sollten Sie ebenfalls denken, wenn Sie neue Pflanzen anschaffen. Besonders Kaninchen, Hamstern oder Meerschweinchen können giftige Blumen oder Bäumchen zum Verhängnis werden – genauso wie offen herumliegende Stromkabel. Tipp: Moderne Möbel verfügen häufig über Kabelschächte, die den Kabelsalat in der Wohnung schnell und unkompliziert eindämmen. Und last but not least: Kennzeichnen Sie Fenster oder Glastüren, wenn Vögel zu Ihren Wohnungsgenossen gehören. Damit sich der gefiederte Freund nicht in der Gardine verheddert, sollte diese aus einem Material sein, in denen die Krallen keinen Halt finden. 

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